Aktuelle und kürzlich gezeigte TV-Sendungen zu den Azoren

 
 

Azoren, das Geschäft mit den Walen

Sendung am:

Sa., 15. Juli 2017 um 08:50 Uhr

Sender & Quelle: Arte

Dauer: 40 Minuten

Die Azoren, eine Inselgruppe mitten im Atlantik, sind weltweit bekannt durch den meteorologischen Begriff des Azorenhochs. Seine Lage beschert dem Archipel ein ganzjährig subtropisches, mildes und oft auch feuchtes Klima. Das Meer um die vulkanisch geprägten Inseln ist extrem nahrungsreich. Deshalb leben rund um die Azoren 27 Wal und Delfinarten sowie mehr als 500 Arten von Fischen. Früher wurden hier Wale gejagt, heute sind die Inseln ein Hotspot für Walbeobachter, die allerdings eine mögliche Gefahr für das sensible Naturparadies darstellen. Die Lage der Inselgruppe mitten im Atlantik, zwischen dem europäischen Festland und Amerika, bescherte den Azoren die Rolle eines strategisch wichtigen Knotenpunktes: Überseeschiffe und Überseeflugzeuge mussten hier auf halber Strecke nachtanken, und Ende des 19.Jahrhunderts wurde das erste Unterseekabel von der Insel Faial aus zwischen beiden Kontinenten verlegt. Das Meer prägt die Azoren bis heute. Nachdem der Walfang vor mehr als 30 Jahren verboten wurde, etablierte sich der Meeres-Tourismus. Die große Vielfalt und Dichte an Walen und Delfinen, die man aus nächster Nähe beobachten kann, sucht weltweit ihresgleichen. Und so wurden im Laufe der Jahre etliche Walbeobachtungs-Unternehmen gegründet. Neben einer durch die vulkanischen Böden beschwerlichen Landwirtschaft gibt es ansonsten auch kaum Arbeit auf den Inseln. Der Franzose Serge Viallelle war der erste, der Touristen mit Booten zu den Walen aufs Meer brachte mittlerweile sieht er das Geschäft kritisch. Und auch Umweltschützer und Biologen versuchen mittels Studien herauszufinden, wie viel Nähe des Menschen und der Tourismusboote gut für die Meeresriesen ist.

 
 

die letzten Sendungen

 
 

Ein Hoch auf die Azoren

Sendung am:

Sa., 30. April 2016 um 18:30 Uhr

Sender & Quelle: 3sat

Dauer: 30 Minuten

Sein Ur-Ur-Großvater schickte den ersten Wetterbericht von den Azoren aus nach Lissabon und machte damit die Inseln bekannt. Joao Luis Cogumbreiro erzählt vom Mythos des Azoren-Hochs. Doch die Azoren haben weit mehr zu bieten: Jörg Rheinländer ist unterwegs auf den Inseln weit draußen im Atlantik und trifft Atlantiksegler bei ihrem Zwischenstopp auf dem Weg nach Amerika und Einheimische wie Madalena Ataide Mota. Sie betreibt auf der Vulkaninsel Sao Miguel eine der beiden einzigen Teeplantagen Europas.

Und Zeitzeugen erzählen ihm vom letzten großen Vulkanausbruch auf den Azoren im Jahre 1957. Die beeindruckenden Folgen sind bis heute im Westen der Insel zu besichtigen. Auf der Insel Pico klettert Jörg Rheinländer auf die Spitze des gleichnamigen Berges, der mit 2.351 Metern der höchste Gipfel Portugals ist und fährt mit einem aufs Meer, der früher Wale jagte - und sie jetzt bestenfalls noch mit Kameras schießt. Auf Pico pflegen die Winzer auch eine besondere Weinkultur, die die UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt hat: Die Weinstöcke werden von Mauern aus Lavagestein gegen die beständigen Winde vom Meer geschützt. Die Reise endet an der Stelle, an der Europa sprichwörtlich ins Wasser fällt: Der westlichste Zipfel des alten Kontinents ist die Insel Flores - und driftet jedes Jahr ein paar Millimeter weg von Europa nach Amerika.

 
 

Atlantik - Ozeane der Extreme

Sendung am:

Fr., 18. März 2016 um 17:15 Uhr

Sender & Quelle: ARD Alpha

Dauer: 45 Minuten

Die einzige Teeplantage Europas? Den höchsten Berg Portugals? Die bekannteste Bar zwischen Europa und Amerika? All das bieten die Azoren. Die neun Inseln liegen weit draußen im Meer - da, wo der Alte Kontinent sprichwörtlich ins Wasser fällt. Sie sind Europas portugiesischer Außenposten im Atlantik. Korrespondent Jörg Rheinländer aus dem ARD-Studio Madrid sortiert Tee auf der Insel Sao Miguel, kocht Eintopf in Vulkanlöchern und lernt auf Sao Jorge einen Mann kennen, der Kaffee direkt auf Meereshöhe anbaut.

Er trifft Joao Cogumbreiro, den Ur-Ur-Enkel von Francisco Alfonso Chavez, der einst den ersten Wetterbericht von den Azoren aufs Festland nach Lissabon schickte. Die Geburtsstunde des Azorenhochs. Die Reise endet auf der Insel Flores - dem westlichsten Zipfel Europas. Eigentlich schon fast Amerika.

 
 

Atlantik - Ozeane der Extreme

Sendung am:

Fr., 15. Januar 2016 um 20:15 Uhr

Sender & Quelle: HR

Dauer: 45 Minuten

Die Azoren - neun vulkanische Inseln bilden diesen weitgehend unbekannten Archipel im Nordatlantik, dessen Name den meisten bestenfalls aus dem Wetterbericht als "Azorenhoch" bekannt ist. Zu Unrecht: Die Azoren können sich mit anderen wildromantischen Inseln - wie etwa Irland - durchaus messen. Ihre Landschaften mit sattem Grün und einer vielfältigen Pflanzenwelt bilden einen reizvollen Kontrast zum dominierenden Lavagestein und einem wilden tiefblauen Meer vor schroffen Steilküsten.

Wer sich nicht satt sehen kann an Naturschauspielen aus Lichtwechseln, Wolken und schäumenden Wellen, wer Wandertouren in einsame Bergregionen ohne ausgetretene Wegenetze schätzt und wer neugierig ist darauf, wie die Menschen an diesem abgelegenen Ende Europas zurechtkommen, der kann auf den Azoren, 1.500 Kilometer westlich von Lissabon im Nordatlantik gelegen, sogar im Winter bei milden 10 bis 17 Grad unvergessliche Eindrücke sammeln. Der Film zeigt Sao Jorge, die Wanderinsel, berühmt für die "Fajas" - kleine dünn besiedelte Landvorsprünge, die meist durch ablaufende Lava zu Füßen der Steilküste entstanden sind -, sowie Pico, das Eiland mit dem gleichnamigen höchsten Berg Portugals, Graciosa, die Sanfte mit eindrucksvollen Höhlenlandschaften, und Terceira, deren größte Stadt Angra do Heroïsmo zuletzt 1980 von einem Erdbeben erschüttert und seitdem liebevoll wieder aufgebaut wurde.

Atlantik - Ozeane der Extreme

Sendung am:

Sa., 27. Dezember 2015 um 19:15 Uhr

Sender & Quelle: ARD

Dauer: 45 Minuten

In Europas Westen liegt ein Meer, das von Extremen beherrscht wird. Hier finden Giganten ein Schlaraffenland, kämpfen Menschen mit gefährlich hohen Wellen, hier brauen sich lebensbedrohliche Stürme zusammen und finden seltene Tiere Schutz. Mitten im Atlantik, weitab von jeder Küste, erstreckt sich eine Wasserwüste.

Hier wachsen keine Pflanzen, bilden sich keine Korallen - es gibt weit und breit kein Lebenszeichen. Doch dann tauchen an manchen Orten wie aus dem Nichts riesige Fischschwärme auf - und mit ihnen ihre Räuber: zum Beispiel Delfine. Die intelligenten Tiere bilden Teams, um die Beute zusammenzutreiben und leichter zu fangen. Geht man Hochseeoasen wie dieser auf den Grund, stößt man nahezu immer auf Unterwasserberge. Ihre Geschichte beginnt vor 16 Millionen Jahren. Einst waren Amerika und Eurasien vereint. Als ihre Kontinentalplatten auseinanderdrifteten, bildete sich ein gewaltiger Spalt, der bis heute auseinanderstrebt. Meereswasser ergoss sich in die Lücke - und der Atlantik, das jüngste Meer der Erdgeschichte, war geboren. Magma quoll aus dem Riss im Erdmantel empor und formte das längste Gebirge der Welt: den Mittelatlantischen Rücken. 16.000 Kilometer erstreckt er sich von der Arktis bis in die Antarktis. Mancherorts erhebt sich die Gebirgskette bis über das Wasser: Island, die Azoren, Ascension oder Fernando de Noronha vor Brasilien sind sichtbare Beispiele. Ihnen allen ist eins gemeinsam: An ihren unterseeischen Bergflanken staut sich das Wasser, wird nach oben gepresst und damit die Nährstoffe der Tiefsee. Die wiederum ernähren all die Tiere, die nicht in die Tiefen tauchen können, und sorgen an den Berghängen für eine reiche Meeresvielfalt. Für das Leben an Land spielen das Alter und Lage der Inseln eine Rolle: Ascension, noch jung und mitten im Meer, bot vor dessen Kolonialisierung gerade mal einem einzigen größeren Landtier einen Lebensraum: der Ascension-Krabbe. Unermüdlich wandern Heerscharen dieser Krustentiere jedes Jahr kilometerweit ans Meer, um ihre Eier zu legen. Auf Fernando de Noronha dagegen herrscht üppiges Grün und tausende Meeresvögel brüten dort. Dank der Nähe zu Brasilien konnten Samen und Vögel sich hier gut einnisten. Nirgendwo aber ist der Nahrungsreichtum so unermesslich wie rund um Südgeorgien, mitten im sturmumtosten Südatlantik. Auf Südgeorgien brüten die größten Pinguinkolonien der Welt, bringen 90 Prozent der Weltpopulation an Südlichen Mähnenrobben ihre Jungen zur Welt. Hier zeigt sich, wie Berge, die aus dem Feuer geboren wurden, die Wasserwelt verwandeln - von einer Wüste in eine Oase. Und all das dank jener gewaltigen geologischen Kräfte, die einst auch ihn entstehen ließen: den Atlantik, den Ozean der Extreme.

 
 

+/- 5 Meter Azoren - Wale berühren

Sendung am:

Sa., 19. Dezember 2015 um 16:20 Uhr

Sender & Quelle: Arte

Dauer: 45 Minuten

Auf den Azoren und den Austral-Inseln fotografiert Joe Bunni Buckelwale, Pottwale und Blauwale. Ihr Lebensraum wird unter anderem durch die Lärmbelästigung unter Wasser bedroht. In Indonesien helfen Walhaie den Fischern bei der Arbeit. Und wenn die Lederschildkröte ihre Eier legt, glaubt man sich in prähistorische Zeiten zurückversetzt. Joe Bunni begibt sich auf die Azoren, um Bilder von Pottwalen zu machen.

Doch wegen des schlechten Wetters bleiben die Wale aus. Sobald die Sonne wieder scheint, begegnet Bunni einem Blauwal. Die größten Säugetiere der Welt hätten sich eigentlich schon vor Monaten in Richtung Norden aufmachen müssen. Schließlich kommen auch die Pottwale an, und Joe Bunni kann sich ihnen unter Wasser nähern. Der französische Wissenschaftler Michel André hört die Klicklaute der Wale ab und untersucht die Lärmbelästigung unter Wasser. Die Geräusche von Schiffen und Sonaren stören die Meeressäuger und können für die Tiere sogar tödlich sein. Das kommt insbesondere in der Umgebung von Offshore-Bohrungen vor. Als Konsequenz aus den Erkenntnissen Michel Andrés hat die Europäische Union vor kurzem Standards für Unterwasserlärm verabschiedet. In Indonesien fotografiert Joe Bunni Walhaie dabei, wie sie den Fischern bei der Arbeit helfen: Der größte Fisch der Welt treibt die Beute direkt in die Netze. Im Gegenzug füttern und schützen ihn die Fischer, die lange Zeit Jagd auf seine Artgenossen gemacht haben. Auf den Stränden von Papua legen die Lederschildkröten ihre Eier. Nach dem Schlüpfen machen sich die Jungtiere Richtung Ozean auf. Auf den Austral-Inseln begibt sich Joe Bunni auf die Suche nach Buckelwalen. Die Weibchen reisen von der Antarktis 6.500 Kilometer weit bis in diese ruhigen Gewässer, so weit wie kein anderes Tier. Die Männchen nehmen die Verfolgung auf und versuchen mit mächtigen Gesängen, die weiblichen Tiere zu verführen.

Hintergrund

In der fünfteiligen Dokumentationsreihe erschließt der Fotograf Joe Bunni auf einem Tauchgang der besonderen Art dem Zuschauer mit seinen Aufnahmen atemberaubende, doch bedrohte Welten fünf Meter über und unter der Meeresoberfläche.

Personen

Regie: Dominique Hennequin

 
 

Azoren - Oasen im Atlantik

Sendung am:

So., 22. November 2015 um 22:30 Uhr

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 45 Minuten

Die einzige Teeplantage Europas? Den höchsten Berg Portugals? Die bekannteste Bar zwischen Europa und Amerika? All das bieten die Azoren. Die neun Inseln liegen weit draußen im Meer - da, wo der Alte Kontinent sprichwörtlich ins Wasser fällt. Sie sind Europas portugiesischer Außenposten im Atlantik. Korrespondent Jörg Rheinländer aus dem ARD-Studio Madrid sortiert Tee auf der Insel Sao Miguel, kocht Eintopf in Vulkanlöchern und lernt auf Sao Jorge einen Mann kennen, der Kaffee direkt auf Meereshöhe anbaut.

Er trifft Joao Cogumbreiro, den Ur-Ur-Enkel von Francisco Alfonso Chavez, der einst den ersten Wetterbericht von den Azoren aufs Festland nach Lissabon schickte. Die Geburtsstunde des Azorenhochs. Die Reise endet auf der Insel Flores - dem westlichsten Zipfel Europas. Eigentlich schon fast Amerika.

 
 

Azoren - Oasen im Atlantik

Sendung am:

So., 15. November 2015 um 20:15 Uhr

Sender & Quelle: SWR

Dauer: 45 Minuten

Das "Azorenhoch" tauchte im heißen Sommer 2015 fast täglich im Wetterbericht auf. Unabhängig davon haben die neun Inseln der Azoren einige Überraschungen zu bieten. Der Bootsbauer João Silvera Tavares und der ehemalige Fischer Manuel Homem da Silva schwärmen von ihrer Heimatinsel Pico: "Wie dieses Land duftet! Wenn die Trauben reif sind und eine leichte Brise vom Meer weht, dann riecht man die Weintrauben." Picos Wein war im 19. Jahrhundert so berühmt, dass selbst der russische Zar ihn im Keller hatte. Die Azoren sind aber auch Sehnsuchtsziel vieler Auswanderer. Die deutsche Meeresbiologin Mara Schmiing lebt seit sieben Jahren in Horta, der Hauptstadt der Insel Faial. Ihr hat es die faszinierende Unterwasserwelt der Inseln angetan. Und besonders die entspannte Lebensart. "Auch wenn man die Menschen gar nicht kennt, wird man sehr oft eingeladen. Man kommt hier viel schneller in Kontakt als in Deutschland." In den letzten Jahren kommen deutlich mehr Touristen, vor allem Wanderer und Vogelbeobachter. Sie alle besuchen die Vulkaninseln, um die Stille der fast unberührten Natur zu genießen.

 
 

Aus der Reihe "Weltreisen"

Ein Hoch auf die Azoren

Von Vulkanausbrüchen, Teeplanatagen und friedlichen Walfängern

Sendung am:

So., 25. Mai 2014 um 06:40 Uhr

Sender & Quelle: HR

Dauer: 30 Minuten

Sein Ur-Ur-Großvater schickte den ersten Wetterbericht von den Azoren aus aufs Festland nach Lissabon und machte damit die Azoren auch hierzulande bekannt. João Luis Cogumbreiro erzählt vom Mythos des beliebten Azoren-Hochs. Doch die Azoren haben weit mehr zu bieten: ARD-Korrespondent Jörg Rheinländer ist unterwegs auf den Inseln weit draußen im Atlantik und trifft Atlantiksegler bei ihrem Zwischenstopp auf dem Weg nach Amerika und Einheimische wie Madalena Ataide Mota.Sie betreibt auf der Vulkaninsel São Miguel eine der beiden einzigen Teeplantagen Europas. Zeitzeugen erzählen Rheinländer vom letzten großen Vulkanausbruch auf den Azoren im Jahre 1957. Die beeindruckenden Folgen sind bis heute im Westen der Insel zu besichtigen. Auf der Insel Pico klettert er auf die Spitze des gleichnamigen Berges, der mit 2.351 Metern der höchste Gipfel Portugals ist, und fährt mit einem aufs Meer, der früher Wale jagte - und sie jetzt bestenfalls noch mit Kameras schießt. Auf Pico pflegen die Winzer auch eine besondere Weinkultur, die die UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt hat: Die Weinstöcke werden von Mauern aus Lavagestein gegen die beständigen Winde vom Meer geschützt. Die Reise endet an der Stelle, an der Europa sprichwörtlich ins Wasser fällt: Der westlichste Zipfel des alten Kontinents ist die Insel Flores - und driftet jedes Jahr ein paar Millimeter weg von Europa nach Amerika.

ARD Korrespondent: Jörg Rheinländer

Sendereihe: Weltreisen

 
 

Der rote Thunfisch - Alarmstufe Rot

Sendung am:

Fr., 21. Februar 2014 um 07:45 Uhr

Sender & Quelle: ARTE

Dauer: 45 Minuten

weitere Sendetermine: 22.2.14 - 18:00//28.2.14 - 18:25//6.3.14 - 10:30//22.3.14-11:20

Der Thunfisch zählt zu den schnellsten Tierarten der Erde. Die Dokumentation zeigt die enorme Schnelligkeit und die ungewöhnlichen kommunikativen Fähigkeiten dieser Fische und thematisiert gleichzeitig ihre Bedrohung durch zunehmende Überfischung. Um die spektakulären Bilder von den Tieren machen zu können, die mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde Tausende Kilometer zurücklegen, setzte das Filmteam eigens entwickelte Unterwasserkameras ein, die entsprechende Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen ermöglichen.

Details

Der Thunfisch ist ein hervorragender Räuber und jagt seine Beute in hochorganisierten Schwärmen. Aufgrund seiner Schwimmleistungen, seiner Intelligenz und seiner verblüffenden kommunikativen Fähigkeiten gilt er als einer der höchstentwickelten Meeresbewohner. Aber auch als Beute steht der Thunfisch hoch im Kurs. Ganze Fischereiflotten aus allen Himmelsrichtungen machen Jagd auf ihn, um eine boomende, mehrere Milliarden Dollar schwere Industrie zu versorgen. Als Zutat zu Nizza-Salat und diverser Sushis sowie als Pizzabelag ist der Thunfisch bei vielen Menschen äußerst beliebt. Die meisten, die ihn verspeisen, wissen allerdings nichts über seine enormen Fähigkeiten. Die Dokumentation stellt die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Tierverhaltensforschung vor. Gleichzeitig vermittelt sie ein Gefühl für die Schönheit dieser Tierart. Gedreht wurde vor den Küsten Kanadas, der USA, den Azoren, Brasiliens, Ecuadors, der Seychellen, Mexikos, Costa Ricas und Japans sowie in Zuchtbänken und Forschungslabors.

Hintergrund

Rick Rosenthals ebenfalls von Wild Logic produzierter Dokumentarfilm "Athleten der Meere" aus dem Jahr 2008 spürte den Geheimnissen des Schwertfischs nach. In den USA und in Japan war der Film ein großer Publikumserfolg, so wurde er allein in Japan an einem Abend von 17 Millionen Zuschauern gesehen. 2008 erhielt Rick Rosenthal für "Athleten der Meere" den Prix spécial du Public und den Prix Planète Thalassa.

Personen

Regie: Rick Rosenthal

Dauer: 45 Minuten

 
 

Azoren - Vulkaninseln im Atlantik

Sendung am:

Di., 29. Oktober 2013 um 23:00 Uhr

Sender & Quelle: BR Alpha

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Sie leben rund 1.500 Kilometer entfernt vom europäischen Festland mitten im Atlantik. Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche sind für sie an der Tagesordnung. Das Leben auf den Azoren ist für die Menschen nicht leicht, der Archipel zählt zu den ärmeren Gegenden Europas. Wahrscheinlich sind es die unberechenbaren Naturgewalten und die Jahrhunderte lange Abgeschiedenheit, die auf den Azoren Traditionen erhalten haben, die es sonst in Europa längst nicht mehr gibt. Auffällig ist eine extreme Religiosität, die besonders bei den zahlreichen Volksfesten zum Ausdruck kommt.

Außer der Insel Santa Maria sind alle Inseln vulkanischen Ursprungs. Zu den schönsten Hinterlassenschaften gehören die einzigartigen Kraterseen. Noch heute dampft und brodelt es an vielen Stellen aus Fumarolen und heißen Quellen, die vor allem auf Sao Miguel für Kuranwendungen genutzt werden. Die Azoren sind sehr fruchtbar. Überall eine üppige Blumenpracht, nahezu ein Wahrzeichen sind die blauen und rosafarbenen Hortensienhecken, die im Sommer die Inseln überwuchern.

Dauer: 45 Minuten

 
 

Sendung am:

Sonntag, 30.Juni 2013 um 16:00 Uhr

Sender & Quelle: SWR

Dauer: 45 Minuten

Azoren - Paradies im ewigen Blau

Es gibt einen Ort, an dem man vier verschiedene Jahreszeiten an einem Tag erleben kann - so launisch, so unberechenbar ist hier das Wetter. Es ist der Ort der Träume und Mythen, an dem das sagenhafte Atlantis liegen soll. Die Azoren sind eine abgeschiedene Welt - fern vom europäischen Festland und doch ein Teil von ihm. Ihr Symbol ist der ewig wolkenverhangene Pico, der höchste Berg Portugals, der sich 1.500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland 3.000 Meter aus dem Meer erhebt. Hier, wo der Golfstrom zum ersten Mal nach Tausenden von Kilometern von Amerika kommend auf das europäisches Festland trifft, konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten - sowohl über als auch unter dem Wasser.

BR-Filmautor Florian Guthknecht unternahm eine Reise zum seltensten Vogel Europas, dem Azoren-Pirol. Er filmte 25 Meter lange Finnwale, die im Verbund mit Delfinen und Vögeln Jagd auf die riesigen Sardinenschwärme machen. Pottwale ziehen in den fischreichen Gewässern ihren Nachwuchs groß und Delfinarten paaren sich in riesigen Gruppen. Winzige Schildkröten erreichen erschöpft nach einer monatelangen Reise mit dem Golfstrom endlich sicheres Land. Weit unten in der Tiefsee werden Tiefseewürmer gefilmt, die ohne das lebensspendende Licht der Sonne existieren. Oder Riesenkraken, die sich brutale Kämpfe mit Pottwalen liefern, und Unterwasservulkane, die ihre Fortsetzung an Land haben in Form riesiger Krater und dampfender Geysire. Zwei Menschen begleiten das Filmteam durch diesen Zaubergarten der Natur: die aus Lissabon zugezogene Biologin Dr. Monica Silva, die sich unerschrocken bis auf Armlänge über 20 Meter langen Walen nähert und der Azorianer Norberto Serpa, der wie ein Löwe um den Erhalt der Inseln kämpft. Zusammen wollen die beiden die biologischen Rätsel dieses abgeschiedenen Ökosystems lösen.

Dauer: 45 Minuten

 
 

Sendung am:

Dienstag, 16.April 2013 um 15:15 Uhr

Sender & Quelle: HR

Dauer: 45 Minuten

Azoren - Grüne Gipfel im Atalntik

Inhalt: Die Azoren - ein Stück Europa im Atlantik. Von hier kommt das bekannte Hoch her. Hier gart der Eintopf im Vulkan, der Stier überlebt den Kampf, und Blumenteppiche führen zum Meer. Neun Inseln mitten im Atlantik - jede ist anders, jede einzigartig. Alpenlandschaft mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut, Essen aus dem Vulkan - auf den Azoren ist irgendwie alles anders als anderswo: spannender, sympathischer, skurriler.

Dauer: 45 Minuten

 
 

Sendung am:

Montag, 18. Februar 2013 um 14:00 Uhr

Sender & Quelle: 3Sat

Dauer: 45 Minuten

Azorenhoch und Islandtief

Ein später Junitag in den Alpen: Unwetter ziehen auf, die Temperatur fällt binnen kürzester Zeit unter null Grad Celsius, Schnee fällt und macht einen Almauftrieb zum gefährlichen Unternehmen für Mensch und Tier. Wie kommt es zu so einem verheerenden Wettersturz? Werden solche Phänomene zunehmen? Ausgangspunkt für den dramatischen Wetterwechsel ist immer das Zusammentreffen von Azorenhoch und Islandtief über dem Atlantik.

Der studierte Meteorologe Andreas Jäger geht in der "Universum"-Dokumentation "Azorenhoch und Islandtief" auf Spurensuche von den Azoren über das Rhônetal, vom Golf von Genua bis in die Alpen.

 
 

Sendung am:

Sendung am:

Dienstag, 5. März 2013 um 02:15 Uhr

Sender & Quelle: EinsPlus

Dauer: 45 Minuten

Portugals Inselwelten - Madeira und die Azoren

Madeira ist eine Insel zum Staunen: schroffes Lavagestein und nebelverhangene Gipfel im kühlen Norden und überbordende Blütenpracht in den Gärten des Südens. Die Vulkaninsel liegt vor der Küste Marokkos, gehört aber zu Portugal. Kreuzfahrtschiffe steuern regelmäßig den Hafen von Madeira an - nicht nur wegen des weltbekannten Likörs gleichen Namens.

Die Inselgruppe der Azoren dagegen ist vor allem aus dem Wetterbericht bekannt - das "Azorenhoch" verspricht in der Regel schöne warme Sommertage. Die Azoren sind aber auch ein ganz besonderes Stück Europa mitten im Atlantik. Politisch gehört der Archipel zu Portugal, aber der Legende nach handelt es sich um die Überreste des sagenumwobenen Atlantis. Zusammengesetzt sind die Azoren aus neun größeren und mehreren kleineren Inseln, mit zahlreichen aktiven Vulkanen, einer üppigen grünen Flora und zahlreichen, noch nicht überlaufenen Sandstränden. Für Segler ist die Inselgruppe seit Langem ein beliebter Zwischenstopp auf dem Weg von Europa nach Amerika.

 
 

Donnerstag, 6 Dezember 2012 um 11:30 Uhr

Sender & Quelle: NDR

Dauer: 45 Minuten

Thunfische - Jäger der Meere

Die Natur hat es sehr gut mit dem Blauflossenthunfisch gemeint: Er wird bis zu drei Meter lang, kann bis zu 680 Kilogramm wiegen und erreicht im Wasser eine Geschwindigkeit von etwa 75 km/h. Damit ist er einer der größten, schnellsten und stärksten Fische auf der Welt. Und eine weitere Besonderheit zeichnet ihn aus: Der Blauflossenthunfisch ist der einzige warmblütige Fisch.

Das und seine erstaunliche Größe ermöglichen es ihm, auf seiner Suche nach Futter weit nach Norden vorzudringen und dabei gewaltige Entfernungen zurückzulegen.

Meeresbiologe und Tierfilmer Rick Rosenthal begibt sich auf eine spektakuläre Mission, um den Thunfischen auf ihrer Reise durch den Atlantik zu folgen. Dabei gelingen ihm als einem der Ersten Aufnahmen der Tiere in freier Wildbahn.

Rosenthals Faszination für den Thunfisch begann vor vielen Jahren, als er während eines Tauchgangs vor den Azoren Zeuge eines außergewöhnlichen Ereignisses wurde. Delfine, Seevögel und Blauflossenthunfische machten gemeinsam Jagd auf einen Fischschwarm. Das Wasser schien beinahe zu brodeln.

Heute ist das Meer rund um die Azoren ruhig, die großen Fische sind verschwunden. Der Blauflossenthunfisch kämpft inzwischen weltweit ums Überleben. Während seine Größe und Stärke ihn vor natürlichen Feinden schützen, machen sie ihn zu einem begehrten Ziel für Fischer. Da weltweit der Verzehr von Sushi in den letzten Jahren stark angestiegen ist, wird auch die Nachfrage nach Thunfisch immer größer. Kürzlich wurde ein einziger Blauflossenthunfisch, auch Roter Thun genannt, für den Rekordpreis von 730.000 US-Dollar verkauft. Das ist derselbe Preis, den man auf dem Weltmarkt für die gleiche Menge Silber zahlen würde.

Während der Bestand der Blauflossenthunfische innerhalb der letzten 50 Jahre auf ein Viertel seiner ursprünglichen Größe geschrumpft ist, weiß man über diesen Unterwasserjäger und sein Verhalten nur wenig.

Rick Rosenthal gelingt es, einige der Geheimnisse des legendären Blauflossenthunfisches zu lüften. Dabei zeigt er in spektakulären Bildern, was der Naturwelt verloren ginge, wenn es nicht gelänge, dieses einzigartige Lebewesen zu schützen. Die Suche nach dem Thun wird bald zu einer Suche nach einer letzten Zuflucht für diesen Giganten der Meere. Noch gibt es Hoffnung!

 
 

Sendung am:

Dienstag, 6 November 2012 um 10:30 Uhr

Sender & Quelle: BR Alpha

Dauer: 15 Minuten

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit - Angra do Heroismo

Portugal - Die Azoren und die Entdeckung der Welt

Es war im 15. Jahrhundert. Prinz Heinrichs Seeleute veränderten mit ihren Entdeckungen die Seekarten und das Weltbild der Menschen.

1000 Meilen von der portugiesischen Heimatküste entfernt sichteten die unermüdlichen Eroberer plötzlich Buckel im endlosen Grau des Atlantik. Und sie nannten sie "Acores" wie die Vögel, die über ihnen kreisten - Habichte - nicht ahnend, dass es eigentlich Bussarde waren.

Neun Inseln im tosenden Meer. In ihrem Inneren brodelt und dampft es. Vulkanausbrüche, Erdbeben... und doch machen sich mutige Menschen auf, die Eilande zu besiedeln. Flamen und Portugiesen, Adlige und arme Bauern segeln ins Ungewisse mit Pflanzensamen, Kühen, Heiligenbildern und Waffen und versorgen das kleine Portugal und seine neu eroberten Gebiete mit dem nötigen Nachschub.

Angra do Heroismo auf der Insel Terceira hält über 300 Jahre eine Schlüsselrolle als Knotenpunkt zwischen drei Kontinenten, als Versorgungshafen für die Entdecker, als Zwischenstation für Schätze beladene Karavellen, als hochmoderne Stadt des 16. Jahrhunderts. Angra, der Anker. Breite Straßen, wie mit dem Lineal gezogen. Eine für das Vieh, eine für edle Herren zu Pferde, eine andere für Getreide und Ochsengespanne. Direkt am Hafen ein Schlachthof, ein Krankenhaus, eine Kirche.

Viele berühmte Seefahrer wird Angra an Land und an Bord gehen sehen, und viele Schätze sinken hier nach blutigen Seeschlachten auf den Meeresgrund. In Angra wird getauscht, gehandelt. Zucker gegen flämische Gemälde, kirchlicher Segen gegen Gold.

Die Vielzahl der Klöster lässt ahnen, wie sehr die katholische Kirche von den Eroberungszügen und den Ängsten der Seefahrer profitierte. Silberne Altäre, brasilianische Hölzer, chinesische Gefäße, elfenbeinerne Kruzifixe... Heute zeigen Angras Kirche davon im wahrsten Wortsinn nur noch Bruchstücke. Erdbeben, das letzte 1980, haben vieles zerstört.

Inseln zwischen den Welten. In ständiger Veränderung. Alle haben etwas mitgebracht und etwas weggenommen: Der Wind und die Vulkane. Die Flamen als erste Siedler, die Spanier als Besatzer, die Engländer mit ihrer Liebe zu den Orangen und die amerikanischen Walfänger. Geblieben ist ein Attribut - "heroismo". Für die freiheitsliebenden Azoreaner, die den Spaniern trotzen, den Monarchisten und den Erdbeben.

Film von Andrew Graham-Brown

 
 

Sendung am:

So. 28. Oktober 2012 um 10:15 Uhr

Sender & Quelle: MDR

Dauer: 45 Minuten

Azoren - Paradies im ewigen Blau

Es gibt einen Ort, an dem man vier verschiedene Jahreszeiten an einem Tag erleben kann - so launisch, so unberechenbar ist hier das Wetter. Ein Ort der Träume und Mythen, an dem das sagenhafte Atlantis liegen soll. Die Azoren sind eine abgeschiedene Welt, fern vom europäischen Festland und doch ein Teil von ihm.

Ihr Symbol ist der ewig wolkenverhangene Pico, der höchste Berg Portugals, der sich, 1.500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland entfernt, 3.000 Meter aus dem Meer erhebt. Hier, wo der Golfstrom zum ersten Mal, nach Tausenden von Kilometern, von Amerika kommend, auf das europäische Festland trifft, konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten, über wie unter Wasser.

Dauer: 45 Minuten

 

Sendung am:

Fr. 17. Juni 2011 um 14:15 Uhr

Sender & Quelle: HR

Dauer: 45 Minuten

Azoren - Grüne Gipfel im Atalntik

Inhalt: Die Azoren - ein Stück Europa im Atlantik. Von hier kommt das bekannte Hoch her. Hier gart der Eintopf im Vulkan, der Stier überlebt den Kampf, und Blumenteppiche führen zum Meer. Neun Inseln mitten im Atlantik - jede ist anders, jede einzigartig. Alpenlandschaft mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut, Essen aus dem Vulkan - auf den Azoren ist irgendwie alles anders als anderswo: spannender, sympathischer, skurriler.

Dauer: 45 Minuten

 

Sendung am:

Fr. 18. März 2011 um 16:30 Uhr

Sender & Quelle: Arte

Dauer: 30 Minuten

Zu Tisch...auf den Azoren

Inhalt: Die Azoren bilden mit neun Inseln ein Archipel, das zwischen dem Mutterland Portugal und Nordamerika mitten im Atlantik liegt. António Pinheiro lebt mit seiner Familie auf São Miguel, der größten Insel der Azoren, und züchtet Ananaspflanzen in seinen Gewächshäusern. Seit Mitte des19. Jahrhunderts ist es Tradition auf der Insel, die Ananas in weißen Gewächshäusern aus Glas und Holz anzubauen. So sind die Südfrüchte vor zu viel Sonnenlicht und vor Niederschlägen geschützt. "Zu Tisch in ..." verrät heute wie Ananastarte, herzhafte Käseküchlein und portugiesischer Fisch- und Fleischeintopf zubereitet werden. Das Fleisch gart die Familie auf sehr unkonventionelle Weise - im Schwefeldampf eines nahe gelegenen Vulkans.

Bereits der Vater von António Pinheiro hat schon sein Leben lang Ananas angebaut. Damals arbeitete er allerdings noch für die reichen Großgrundbesitzer, die das Monopol auf die Südfrüchte besaßen. Als vor etwa 30 Jahren Agrarreformen durchgesetzt wurden und die Ananas anschließend durch die Konkurrenz aus anderen Ländern wie Brasilien oder Costa Rica an Wert verlor, verkauften viele Großgrundbesitzer ihre Gewächshäuser. Einfache Ananasbauern wie António Pinheiro und sein Vater kauften die Grundstücke und können so heute ihre eigene Ananas züchten. Wenn António Pinheiro nach zwei Jahren endlich seine ersten Ananas erntet, freut sich seine gesamte Familie auf die köstlichen Früchte. Seine Frau Conceição bereitet mit ihrer 18-jährigen Tochter eine Ananastarte, zu. Nach der "Caldeirada de Peixe", einem portugiesischen Fischeintopf, oder den "Queijadas", herzhaften Käseküchlein, serviert sie süße Ananas gerne auch pur als Nachtisch. Die meiste Zeit verbringt Conceição aber nicht am Herd, sondern in ihrem Dorfladen in Vila Franca do Campo, in dem auch ihre älteste Tochter und ihr Schwiegersohn arbeiten. Wenn António Pinheiro nicht in seinen Gewächshäusern arbeitet, hilft auch er im Geschäft und macht die Buchhaltung. Am Wochenende verbringt die gesamte Familie viel Zeit miteinander. Bereits am Morgen bereiten Antónios Mutter Maria und Conceição einen "Cozido das Furnas", einen Fleischeintopf aus Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch sowie Schweine- und Blutwurst vor. Den "Cozido" bringt António Pinheiro zu einem Kratersee, wo er in einem Vulkan-Erdloch gart. Im heißen Schwefeldampf braucht der Fleischeintopf etwa sechs bis sieben Stunden. Danach können António Pinheiro und seine Familie sich endlich über ihren gelungenen "Cozido" freuen und am Vulkansee die erntefrischen Ananas zum Nachtisch genießen.

Dauer: 30 Minuten

Land: BRD

Jahr: 2010

Autor: Film von Ivonne Schwamborn

 

Sendung am:

Sa., 22. Januar 2011 um 07:00 Uhr

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 45 Minuten

Azoren - Grüne Gipfel im Atlantik

Reportage

Inhalt: Ein Stück Europa im Atlantik. Von hier kommt das Hoch her, das jeder liebt. Hier gart der Eintopf im Vulkan, der Stier überlebt den Kampf, und Blumenteppiche führen zum Meer. Neun Inseln mitten im Atlantik. Jede ist anders, jede einzigartig. Alpenlandschaft mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut, Essen aus dem Vulkan - auf den Azoren ist alles ein wenig anders als anderswo: spannender, sympathischer, skurriler.

Dauer: 45 Minuten

X.enius - Walforschung - Die Sprache der Wale

Sendung am:

Fr., 26. November 2010 um 14:15 Uhr

Sender & Quelle: BR

Dauer: 30 Minuten

Inhalt: Caro Matzko und Gunnar Mergner tauchen ab in die Tiefen des Ozeans. Sie verfolgen eine Forschungsexpedition im Atlantik, die es sich zum Ziel gemacht hat, bedrohte Walarten zu schützen. Leben und Verhalten der Ozeanriesen zu erforschen ist schwierig, denn viele der etwa 80 Walarten sind extrem scheu. Manche davon hat man sogar noch nie lebend gesehen - man kennt sie oft nur, wenn sie schon gestrandet sind; einzelne Schnabelwal-Arten zum Beispiel. Um Wale in freier Wildbahn zu finden und beobachten zu können, startet der Meeresbiologe und Bioakustiker Oliver Boisseau eine abenteuerliche Expedition: Mit einer kleinen Gruppe internationaler Wissenschaftler will er auf einem segelnden Forschungsschiff Wale finden und ihr Verhalten untersuchen. Seine Idee: Nur anhand der Geräusche, die die Tiere unter Wasser von sich geben, wollen die Forscher die Tiere finden - modernste Technik und High-Tech-Unterwassermikrofone sollen ihnen dabei helfen. Zwischen Madeira und den Azoren gehen sie auf die Suche. Die Moderatoren verfolgen eine abenteuerliche Reise in die faszinierende akustische Welt der größten Säugetiere der Erde.

Dauer: 30 Minuten

Moderation: Caro Matzko und Gunnar Mergner

 
 

Die Azoren - Paradies im ewigen Blau

Sendung am:

So., 25. Juli 10 um 16:30 Uhr

Sender & Quelle: SWR

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Es gibt einen Ort, an dem man vier verschiedene Jahreszeiten an einem Tag erleben kann - so launisch, so unberechenbar ist hier das Wetter. Die Azoren sind eine abgeschiedene Welt, fern vom europäischen Festland und doch ein Teil von ihm. Ihr Symbol ist der ewig wolkenverhangene Pico, der höchste Berg Portugals, der sich 1500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland 3000 Meter aus dem Meer erhebt. Hier, wo der Golfstrom auf das europäisches Festland trifft, konnte sich eine einzigartige Tier und Pflanzenwelt erhalten - über und auch unter Wasser. Die Reise führt zum seltensten Vogel Europas, dem Azoren-Pirol. Fünfundzwanzig Meter lange Finnwale jagen im Verbund mit Delfinen und Vögel machen Jagd auf riesige Sardinenschwärme. Pottwale ziehen in den fischreichen Gewässern ihren Nachwuchs groß, winzige Schildkröten erreichen erschöpft nach einer monatelangen Reise mit dem Golfstrom endlich sicheres Land. In der Tiefsee existieren Tiefseewürmer, die ohne das lebensspendende Licht der Sonne existieren. Riesenkraken liefern sich brutale Kämpfe mit Pottwalen und Unterwasservulkane setzten sich an Land in Form riesiger Krater und dampfender Geysire fort. Diesen Zaubergarten der Natur erlebt das Filmteam mit der Biologin Dr. Monica Silva, die sich unerschrocken bis auf Armlänge über 20 Meter langen Walen nähert und dem Azorianer Norberto Serpa, der wie ein Löwe um den Erhalt der Inseln kämpft. Zusammen wollen sie die biologischen Rätsel dieses abgeschiedenen Ökosystems lösen.

Dauer: 45 Minuten

 
 

Mare TV- Azoren - Grüne Gipfel im Atlantik

Sendung am:

MI., 14. April 10 um 17:15 Uhr

Sender & Quelle: 3SAT

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Die Azoren bestehen aus neun Inseln mitten im Atlantik. Dort gibt es Alpenlandschaften mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut und sogar Essen aus dem Vulkan. Für die meisten Atlantik-Überquerer ist Faial das Traumziel. Nach wochenlangen Strapazen auf hoher See zieht es sie nicht nur in den Jachthafen mit traumhaftem Blick auf den höchsten Berg Portugals: den Pico. Auch Peters Bar lockt, aber nicht nur mit kühlem Bier. Beim Besitzer holen die Seeleute ihre Post und knüpfen Kontakte zu anderen Crew-Mitgliedern. Auf São Jorge gibt es mehr Kühe als Menschen. In den Fajãs, den fruchtbaren Ebenen am Fuße der steilen Küste, geht das Leben beschaulich zu. Die Fajã da Caldeira de Santo Christo ist nur über das Wasser oder über einen beschwerlichen Fußpfad erreichbar. In der Lagune sammeln die Einheimischen Muscheln. Seit Hunderten von Jahren hat sich der Lebensstil dort wenig geändert. Auf São Miguel kocht Cisaltina Aguiar das Essen für ihre Familie nicht auf dem Herd sondern in der heißen Vulkanquelle, und Fischer Gil Melo fängt die Fische nicht, damit sie gegessen werden, sondern um ihnen die Schuppen abzuziehen. Daraus wird Schmuck gemacht.

  • Die Reportage stellt die ungewöhnlichen Azoren vor.

Dauer: 45 Minuten

 
 

Anthony Bourdain - Eine Frage des Geschmacks

Auf den Azoren

Sendung am:

Do., 18 März 10 um 09:15 Uhr

Sender & Quelle: DMAX

Dauer: 70 Minuten

Inhalt:

Das milde Klima und eine natürliche, vom Massentourismus noch weitgehend unberührte landschaftliche Schönheit, machen die Azoren zum perfekten Reiseziel für Naturliebhaber, die Abgeschiedenheit und Ruhe suchen. Die Inselgruppe im Atlantik, 1500 Kilometer von Portugal und 3600 Kilometer vom amerikanischen Festland entfernt, war bis ins 15. Jahrhundert noch völlig unbewohnt. Dann siedelten sich portugiesische Seefahrer dort an, welche die Lebensart und Kultur auf den Azoren maßgeblich geprägt haben. Aber auch Holländer und Franzosen hinterließen auf den Inseln ihre Spuren, die unter anderem die lokale Küche stark beeinflusst haben. Die Azoren verfügen über große Fischereizonen, die eine enorme Vielfalt an Fischen und Meeresfrüchten liefern. Aber auch die Versorgung mit Fleisch ist ganzjährig gewährleistet. Von Torresmos de Vinho e Alhos, dem Besten vom Schwein mit Süßkartoffeln und Paprika, bis zum obligatorischen Queijo fresco, einem herrlichen Ziegenfrischkäse, der bei keiner Mahlzeit fehlen darf, erlebt Feinschmecker Anthony Bourdain auf den Inseln sein ganz persönliches, kulinarisches "Azoren-Hoch".

Dauer: 70 Minuten

Land: USA

Die Azoren - Paradies im ewigen Blau

Sendung am:

Sa., 26. Dezember 09 um 10:40 Uhr

Sender & Quelle: 1 Festival

Dauer: 45 Minuten

Inhalt:

Inhalt: Es gibt einen Ort, an dem man vier verschiedene Jahreszeiten an einem Tag erleben kann - so launisch, so unberechenbar ist hier das Wetter. Es ist der Ort der Träume und Mythen, an dem das sagenhafte Atlantis liegen soll. Die Azoren sind eine abgeschiedene Welt - fern vom europäischen Festland und doch ein Teil von ihm. Ihr Symbol ist der ewig wolkenverhangene Pico, der höchste Berg Portugals, der sich 1500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland 3000 Meter aus dem Meer erhebt. Hier, wo der Golfstrom zum ersten Mal nach Tausenden von Kilometern von Amerika kommend auf das europäisches Festland trifft, konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten - sowohl über als auch unter dem Wasser. BR-Filmautor Florian Guthknecht unternahm eine Reise zum seltensten Vogel Europas, dem Azoren-Pirol. Er filmte 25 Meter lange Finnwale, die im Verbund mit Delfinen und Vögeln Jagd auf die riesigen Sardinenschwärme machen. Pottwale ziehen in den fischreichen Gewässern ihren Nachwuchs groß und Delfinarten paaren sich in riesigen Gruppen. Winzige Schildkröten erreichen erschöpft nach einer monatelangen Reise mit dem Golfstrom endlich sicheres Land. Weit unten in der Tiefsee werden Tiefseewürmer gefilmt, die ohne das lebensspendende Licht der Sonne existieren. Oder Riesenkraken, die sich brutale Kämpfe mit Pottwalen liefern, und Unterwasservulkane, die ihre Fortsetzung an Land haben in Form riesiger Krater und dampfender Geysire. Zwei Menschen begleiten das Filmteam durch diesen Zaubergarten der Natur: die aus Lissabon zugezogene Biologin Dr. Monica Silva, die sich unerschrocken bis auf Armlänge über 20 Meter langen Walen nähert und der Azorianer Norberto Serpa, der wie ein Löwe um den Erhalt der Inseln kämpft. Zusammen wollen die beiden die biologischen Rätsel dieses abgeschiedenen Ökosystems lösen.

Azoren - Vulkaninseln im Atlantik

Sendung am:

Di., 15. Dezember 09 um 15:00 Uhr

Sender & Quelle: 1 Festival

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Sie leben rund 1.500 Kilometer entfernt vom europäischen Festland mitten im Atlantik. Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche sind für sie an der Tagesordnung. Das Leben auf den Azoren ist für die Menschen nicht leicht, der Archipel zählt zu den ärmeren Gegenden Europas. Wahrscheinlich sind es die unberechenbaren Naturgewalten und die Jahrhunderte lange Abgeschiedenheit, die auf den Azoren Traditionen erhalten haben, die es sonst in Europa längst nicht mehr gibt. Auffällig ist eine extreme Religiosität, die besonders bei den zahlreichen Volksfesten zum Ausdruck kommt.

Außer der Insel Santa Maria sind alle Inseln vulkanischen Ursprungs. Zu den schönsten Hinterlassenschaften gehören die einzigartigen Kraterseen. Noch heute dampft und brodelt es an vielen Stellen aus Fumarolen und heißen Quellen, die vor allem auf Sao Miguel für Kuranwendungen genutzt werden. Die Azoren sind sehr fruchtbar. Überall eine üppige Blumenpracht, nahezu ein Wahrzeichen sind die blauen und rosafarbenen Hortensienhecken, die im Sommer die Inseln überwuchern.

Dauer: 45 Minuten

Diese Sendung wird an folgenden Tagen wiederholt:

  • Mi.16.12.09 um 04:45 Uhr
  • Mi.16.12.09 um 09:45 Uhr
  • Sa.19.12.09 um 11:05 Uhr
  • Sender: 1 Festival
 

Zu Gast auf den Azoren

Sendung am:

Do., 15. Oktober 09 um 15:00 Uhr

Sender & Quelle: HR3

Dauer: 30 Minuten

Inhalt: Die Inselgruppe der Azoren ist vor allem aus dem Wetterbericht bekannt - das "Azorenhoch" verspricht in der Regel schöne warme Sommertage. Die Azoren sind aber auch ein ganz besonderes Stück Europa mitten im Atlantik. Politisch gehört der Archipel zu Portugal, aber der Legende nach handelt es sich um die Überreste des sagenumwobenen Atlantis. Zusammengesetzt sind die Azoren aus neun größeren und mehreren kleineren Inseln, mit zahlreichen aktiven Vulkanen, einer üppigen grünen Flora und zahlreichen, noch nicht überlaufenen Sandstränden.

 
 

Die Azoren - Grüne Gipfel im Atlantik

Sendung am:

Di. 18.August 09 um 11:00 in Phoenix

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 45 Minuten

Thema. Kraft der Vulkane

Reportage

Inhalt: Neun Inseln mitten im Atlantik. Jede ist anders, jede einzigartig. Alpenlandschaft mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut, Essen aus dem Vulkan - auf den Azoren ist alles ein wenig anders: spannender, sympathischer, skurriler. Ein Stück Europa im Atlantik. Von hier kommt das Hoch her, das jeder liebt. Hier gart der Eintopf im Vulkan, der Stier überlebt den Kampf, und Blumenteppiche führen zum Meer.

Dauer: 45 Minuten

 

Azoren - Grüne Gärten im Atlantik

Sendung am:

Mo., 07. September 09 um 03:15 Uhr

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 20 Minuten

Inhalt: Der Film zeigt Land und Leute auf den Azoren, einer Inselgruppe, die 1500 Kilometer entfernt vom europäischen Festland im Atlantik liegt und zu Portugal gehört.

Das Leben auf den Azoren ist nicht leicht für Menschen - der Archipel zählt zu den ärmeren Gegenden Europas, und Vulkanausbrüche und Erdbeben sind keine Seltenheit. Wahrscheinlich sind es die unberechenbaren Naturgewalten und jahrhundertelange Abgeschiedenheit, die hier auf dem europäischen Festland längst vergessene Traditionen bewahrt haben. Eine tiefe Religiösität, die besonders bei den zahlreichen Volksfesten zum Ausdruck kommt, prägt das Leben der Menschen. Außer der Insel Santa Maria sind alle anderen vulkanischen Ursprungs. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören die einzigartigen Kraterseen. Noch heute dampft und brodelt es an vielen Stellen aus Fumarolen und heißen Quellen. Die Azoren sind sehr fruchtbar. Überall kann der Besucher die üppige Blumenpracht bewundern, im Sommer prägen die blauen und rosa-farbenen Hortensienhecken das Landschaftsbild. Auf der zweitgrößten Insel des Archipels steht der höchste Berg Portugals, der heute noch aktive Vulkan Pico. Pico war in den 80-er Jahren eine Hochburg des Walfangs, heute ist er der wichtigste Ausgangspunkt für die Beobachtung von Walen.

Inselträume: Die Azoren - Portugal

Sendung am:

Fr. 07.August 09 um 17:30 in ARTE

Sender & Quelle: ARTE

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Inselbewohner sind in der Regel stolz auf die Besonderheiten ihrer abgeschiedenen Welt. Die 20-teilige Dokumentationsreihe besucht einige der schönsten Inseln der Welt und stellt ihre Eigenarten vor. Zu sehen sind spektakuläre und exotische Landschaften im Innern der Eilande und außergewöhnliche Küstenregionen mit ihren Stränden. Außerdem wird die besondere Tier- und Pflanzenwelt der Inseln vorgestellt. Inselbewohner präsentieren sich mit ihren Sitten und Gebräuchen, ihren speziellen Lebensgewohnheiten und ihrer regionalen Küche.

In dieser Folge: Die zu Portugal gehörenden Azoren liegen etwa 1.500 Kilometer westlich des Mutterlandes im Atlantik. Bekannt ist die Inselgruppe für ihr wechselhaftes Wetter. Früher war sie erster Anlaufpunkt der aus Amerika und Indien heimkehrenden Frachtsegler. Von hier aus gingen die begehrten exotischen Waren weiter nach ganz Europa. Die Azoren sind eine Gruppe von neun großen und mehreren kleinen Vulkaninseln im Atlantik, etwa 1.500 Kilometer westlich des europäischen Festlands. Schnell ändert sich das Wetter auf den Inseln und täglich muss mit Regen gerechnet werden. São Miguel ist die Hauptinsel der Azoren. Ihre Hauptstadt, Ponta Delgada, ist zugleich die größte Stadt des Archipels. Früher wanderten wegen des harten Lebens auf den Azoren zahlreiche Bewohner aus, vor allem nach der Einstellung des Walfangs. Von Ponta Delgada zogen Mitte des 20. Jahrhunderts viele Menschen nach Brasilien, nach Kanada und in die USA. Heute leben auf den Inseln noch rund 250.000 Azoreaner, im Ausland dagegen über eine Million. Zurzeit hat die Abwanderungswelle nachgelassen. Die jungen Leute bleiben lieber in ihrer Heimat, die trotz der kapriziösen Wetterverhältnisse eine hohe Lebensqualität bietet. Wer den Atlantik per Segelschiff überqueren will, muss aufgrund der Winde die Azoren passieren. So machten mehrere Jahrhunderte lang Kaufleute auf der Rückkehr von Indien und Amerika auf São Miguel Station und trugen zum Wohlstand der Insel bei. Landwirtschaftliche Produkte wie Orangen, Rüben und Tabak wurden auf das portugiesische Festland und vor allem nach Großbritannien exportiert. Trotz der wachsenden Bedeutung des Tourismus ist die Landwirtschaft bis heute der wichtigste Wirtschaftszweig auf den Azoren. Die hier angebaute Ananas gilt als besondere Delikatesse. Außerdem gibt es auf dem Archipel die einzige Teeplantage innerhalb der Europäischen Union.

Dauer: 45 Minuten

Land: F

Jahr: 2009

Autor: Film von Andres Jarach

 
 

Wale - Gärtner der Meere

Sendung am:

Mi. 22.Juli 09 um 22:15 im ZDF

Do.23.Juli 09 um 03:25 im ZDF

Do.23.Juli 09 um 14:02 im ZDFInfokanal

Sender & Quelle: ZDF

Dauer: 30 Minuten

Abenteuer Wissen

Thema: Wale - Gärtner der Meere

Inhalt: Über Jahrhunderte galten Wale als unberechenbare Monster der Meere und wurden als lukrative Rohstofflieferanten erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren hingegen hat sich das Bild gewandelt: Heute werden die sanften und intelligenten Riesen der Ozeane geschützt. Doch das ist noch nicht alles. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass die bedrohten Meeressäuger eine zentrale Rolle im Ökosystem Ozean spielen. Weisen uns die Wale vielleicht sogar einen Weg aus der drohenden Klimakatastrophe?

Blauwale, die größten auf der Erde lebenden Tiere, wiegen bis zu 200 Tonnen und werden im Durchschnitt 24 Meter lang - das ist etwa die doppelte Länge eines Reisebusses. Das Problem: Die einzigartigen Meeressäuger sind vom Aussterben bedroht. Seit Einführung des kommerziellen Walfangs im 19. Jahrhundert hat sich ihre Zahl dramatisch reduziert. Nach jüngsten Schätzungen gibt es heute nur noch etwa 3500 Blauwale. Genau weiß man das jedoch nicht. An der Universität der Azoren gehen Wissenschaftler seit Jahren dieser Frage nach. Genau hier zwischen Amerika und Europa, in der Mitte des Atlantiks, herrschen weltweit einzigartige Lebensbedingungen für Wale - ein idealer Ort für Walforscher. Wie pflanzen sich die Tiere fort, wie kommunizieren sie miteinander, wo leben sie? Berührungsängste hat die Biologin Dr. Monica Silva keine. Mit dem Kajak nähert sie sich den Blauwalen bis auf wenige Meter, um sie mit Sendern auszustatten. Nur so kann sie die Tiere orten, ihre Zugrouten verfolgen und schließlich erfahren, wie viele Blauwale tatsächlich noch in den Ozeanen unterwegs sind. "Moby Dick" ist legendär und brutal. Denn der Roman erzählt schonungslos, wie die Walfänger im 19. Jahrhundert die Monster der Meere jagten. Damals waren Wale begehrte Rohstofflieferanten für Margarine, Seifen und Kerzen. Ihr öliger Tran erleuchtete selbst die Straßenlaternen vieler Großstädte. Walfangflotten waren weltweit unterwegs und brachten vielen Regionen passablen Reichtum. Doch wie sieht es mit dem Walfang heute aus? Warum hat der Wal in Japan bis heute eine so große Bedeutung, dass sich das Land internationalem Druck widersetzt? Seit langem setzen sich Umweltorganisationen wie Greenpeace für den Schutz der Meeressäuger ein. Ein Kampf mit vielen Hindernissen, obwohl die internationale Walfangkommission die Fangquoten und damit den kommerziellen Walfang regelt. Ein Blick in die Arktis zeigt als Kontrast zum industriellen Luxuswahn, was Walfang für traditionelle Fischer in der Polarregion bedeutet: eine Chance zum Überleben - und eine nachhaltige Nutzung der Natur, denn in Grönland werden die Bestände nicht bis zur Neige ausgebeutet, sondern nur so viele Wale gefangen, wie nötig.

Dauer: 30 Minuten

Moderation: Karsten Schwanke

Die Azoren - Paradies im ewigen Blau

Die Azoren - Paradies im ewigen Blau

Sendung am:

Di. 23.Juni 09 um 21:35

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 10 Minuten

Mi. 24.Juni 09 um 08:50 und 19:50

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 10 Minuten

Unter dem Vulkan

Von Walen und Wein auf der Azoreninsel Pico

Reisereportage

Inhalt: Pico ist die zweitgrößte der neun Azoren-Inseln - und eine der ursprünglichsten. Alle Siedlungen liegen an der Küste, das gesamte Inselinnere ist vollkommen unerschlossen. Wie die gesamten Azoren ist auch Pico durch vulkanische Aktivität entstanden. Ein Phänomen auf der Insel ist der Weinanbau. Und eine Attraktion: Wale.

Dauer: 10 Minuten

 

Sendung am:

Mo. 15.Juni 09 um 20:15

Sender & Quelle: Das Erste

Dauer: 45 Minuten

Inhalt: Es gibt einen Ort, an dem man vier verschiedene Jahreszeiten an einem Tag erleben kann - so launisch, so unberechenbar ist hier das Wetter. Es ist der Ort der Träume und Mythen, an dem das sagenhafte Atlantis liegen soll. Die Azoren sind eine abgeschiedene Welt - fern vom europäischen Festland und doch ein Teil von ihm. Ihr Symbol ist der ewig wolkenverhangene Pico, der höchste Berg Portugals, der sich 1500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland 3000 Meter aus dem Meer erhebt. Hier, wo der Golfstrom zum ersten Mal nach Tausenden von Kilometern von Amerika kommend auf das europäisches Festland trifft, konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten - sowohl über als auch unter dem Wasser. BR-Filmautor Florian Guthknecht unternahm eine Reise zum seltensten Vogel Europas, dem Azoren-Pirol. Er filmte 25 Meter lange Finnwale, die im Verbund mit Delfinen und Vögeln Jagd auf die riesigen Sardinenschwärme machen. Pottwale ziehen in den fischreichen Gewässern ihren Nachwuchs groß und Delfinarten paaren sich in riesigen Gruppen. Winzige Schildkröten erreichen erschöpft nach einer monatelangen Reise mit dem Golfstrom endlich sicheres Land. Weit unten in der Tiefsee werden Tiefseewürmer gefilmt, die ohne das lebensspendende Licht der Sonne existieren. Oder Riesenkraken, die sich brutale Kämpfe mit Pottwalen liefern, und Unterwasservulkane, die ihre Fortsetzung an Land haben in Form riesiger Krater und dampfender Geysire. Zwei Menschen begleiten das Filmteam durch diesen Zaubergarten der Natur: die aus Lissabon zugezogene Biologin Dr. Monica Silva, die sich unerschrocken bis auf Armlänge über 20 Meter langen Walen nähert und der Azorianer Norberto Serpa, der wie ein Löwe um den Erhalt der Inseln kämpft. Zusammen wollen die beiden die biologischen Rätsel dieses abgeschiedenen Ökosystems lösen.

Dauer: 45 Minuten

Land: P

Jahr: 2008

Angra do Heroismo

Die Azoren und die Entdeckung der Welt

Sendung am:

Sa. 30.Mail 09 um 20:00

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 15 Minuten

 

Die Azoren

Sendung am:

So. 03.Mail 09 um 17:00

Sender & Quelle: ARD Eins Plus

Dauer: 45 Minuten

Töchter des Meeres

EuropaTour: Portugal im Atlantik - Die Azoren und Madeira

Reisereportage

Inhalt: Es gibt kaum eine Region in Europa, in der Werden und Vergehen so spürbar, die menschliche Existenz so vergänglich erscheint wie auf den Azoren. Seit vier Millionen Jahren reiben sich die gewaltigen tektonischen Platten Amerikas und Europas im Atlantischen Rücken unter den Azoren. Überall dampft und zischt es aus der Erde. Die unbezähmbare Natur ließ auf dem schwarzen Gestein schnell üppige Pflanzen wuchern und schuf neun grüne Inseln mitten im endlosen Blau des Atlantiks, 1.500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland entfernt. Auf den Inseln sind alte portugiesische und spanische Forts zu finden. Ein verlassener Flughafen der ersten Atlantikflieger, verwahrloste Felder und leere Häuser der Ausgewanderten sind Zeugen einer sich rasch wandelnden Welt. Aus den landschaftsprägenden Windmühlen wurden Windkraftwerke, und aus manchem toten Dorf wurde seit dem Anschluss Portugals an die EU eine lebendige Stadt. Der beginnende Tourismus hat aber auch die ersten Hotelburgen mit sich gebracht. Daniele Martiniano ist Symbol der Veränderungen auf den Azoren: Als Kind erlebte er den schrecklichsten Vulkanausbruch des 20. Jahrhunderts. Weil er nicht auf dem Feld arbeiten wollte, war er mit 14 Jahren der jüngste Walfänger, der je in einem der typischen kleinen Ruderboote saß. Er war dabei, als 1988 der letzte Wal auf den Azoren harpuniert wurde. Jetzt arbeitet der 59-Jährige wieder wie seine Vorfahren in den winzigen Weinfeldern im Lavagestein des Pico, dem höchsten Berg Portugals: ein archaisches Leben in einem Land, in dem es genauso viele Menschen wie Rinder gibt. Ein Film über die Azoren und die Menschen, die dort leben. (Quelle: azoren.at)

Dauer: 45 Minuten

Direkt danach im Anschluss an diese Sendung, um 18:30 Uhr ebenfalls auf ARD Eins Plus:

Azoren

Grüne Gipfel im Atlantik

EuropaTour: Portugal im Atlantik - Die Azoren und Madeira

Reportage

Inhalt: Ein Stück Europa im Atlantik. Von hier kommt das Hoch her, das jeder liebt. Hier gart der Eintopf im Vulkan, der Stier überlebt den Kampf, und Blumenteppiche führen zum Meer. Neun Inseln mitten im Atlantik. Jede ist anders, jede einzigartig. Alpenlandschaft mit Kraterseen, Stierkämpfe ohne Blut, Essen aus dem Vulkan - auf den Azoren ist alles ein wenig anders als anderswo: spannender, sympathischer, skurriler.

Dauer: 45 Minuten

Auf den Fisch gekommen

Sendung am:

Sa. 18.April 09 um 19:45

Sender & Quelle: DMAX

Dauer: 35 Minuten

Auf den Azoren

Europas Angler-Paradiese

Doku-Reihe

Inhalt: Raus aus der Hektik des Alltags, rein in die Ruhe der Natur. Für Hobby-Angler ist das eine der schönsten Möglichkeiten, um neue Energie zu tanken. In der Serie "Auf den Fisch gekommen" macht sich der leidenschaftliche Angler Matt Hayes auf den Weg quer durch Europa, um den Angler-Paradiesen auf die Spur zu kommen.

Die Azoren - eine Inselgruppe im Atlantik westlich von Portugal. Das Klima, unter Einfluss des Golfsstroms sorgt auf den neun Hauptinseln in Sachen Flora und Fauna für außergewöhnlichen Artenreichtum. Auch für Angler ist die Inselgruppe ein kleines Paradies. Hochseefischen hat seinen eigenen ganz besonderen Reiz. Der blaue Marlin mit bis zu 100 km/h der zweitschnellste Fisch der Welt - das wäre ein Fang.

Dauer: 35 Minuten

Moderation: Matt Hayes

Azoren - Grüne Gärten im Atlantik

Sendung am:

Mo., 30. März 09 um 04:00

Sender & Quelle: Phoenix

Dauer: 20 Minuten

Inhalt: Der Film zeigt Land und Leute auf den Azoren, einer Inselgruppe, die 1500 Kilometer entfernt vom europäischen Festland im Atlantik liegt und zu Portugal gehört.

Das Leben auf den Azoren ist nicht leicht für Menschen - der Archipel zählt zu den ärmeren Gegenden Europas, und Vulkanausbrüche und Erdbeben sind keine Seltenheit. Wahrscheinlich sind es die unberechenbaren Naturgewalten und jahrhundertelange Abgeschiedenheit, die hier auf dem europäischen Festland längst vergessene Traditionen bewahrt haben. Eine tiefe Religiösität, die besonders bei den zahlreichen Volksfesten zum Ausdruck kommt, prägt das Leben der Menschen. Außer der Insel Santa Maria sind alle anderen vulkanischen Ursprungs. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören die einzigartigen Kraterseen. Noch heute dampft und brodelt es an vielen Stellen aus Fumarolen und heißen Quellen. Die Azoren sind sehr fruchtbar. Überall kann der Besucher die üppige Blumenpracht bewundern, im Sommer prägen die blauen und rosa-farbenen Hortensienhecken das Landschaftsbild. Auf der zweitgrößten Insel des Archipels steht der höchste Berg Portugals, der heute noch aktive Vulkan Pico. Pico war in den 80-er Jahren eine Hochburg des Walfangs, heute ist er der wichtigste Ausgangspunkt für die Beobachtung von Walen.

 

Planet Erde

Thema: Azoren

Sendung am:

Fr., 20. März 09 um 01:45

Sender & Quelle: BR

Dauer: 5 Minuten

Faszination Wissen

Thema: Auf der Spur der Ozeanriesen - Wissenschaftler erforschen die Sprache der Wale

Sendung am:

Di., 3. März 09 um 14:30

Mi., 4. März 09 um 11:30

Do.,5. März 09 um 07:30

Fr., 6. März 09 um 04:30

Sa. 7. März 09 um 01:30

Sender & Quelle: ARD Eins Plus

Inhalt: Die Ozeane sind der Lebensraum der größten Säugetiere der Welt - der Wale. Leben und Verhalten der Ozeanriesen zu erforschen ist schwierig, denn viele der etwa 80 Walarten sind extrem scheu. Manche davon, wie zum Beispiel einzelne Schnabelwal-Arten, hat man noch nie lebend gesehen, man kennt sie höchstens von Strandungen. Um Wale in freier Wildbahn zu finden und beobachten zu können, startet der Meeresbiologe und Bioakustiker Oliver Boisseau eine abenteuerliche Expedition: Mit einer kleinen Gruppe internationaler Wissenschaftler will er auf einem Segelschiff im Atlantik Wale finden und ihr Verhalten untersuchen. Seine Idee: Nur anhand der Geräusche, die die Tiere unter Wasser von sich geben, wollen die Forscher sie finden - modernste Technik und High-Tech-Unterwassermikrofone sollen ihnen dabei helfen. Zwischen Madeira und den Azoren gehen sie auf die Suche. Eine abenteuerliche Reise auf einem besonderen Forschungsschiff in die faszinierende akustische Welt der größten Säugetiere der Erde.

Dauer: 30 Minuten

Moderation: Iska Schreglmann

Ihre Anprechpartner:
Herr Kohnen

Telefon 0208 / 960 39 49

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