Die Azoren - Paradies im ewigen Blau


Die Azoren kann man auch im Winter bereisen, vorausgesezt man ist nicht auf der Suche nach Schnee oder Sonne & Stranderlebnis. Das Klima auf den Azoren kann man am ehesten noch mit dem auf Madeira vergleichen. Der Golfstrom beschert den Azoren ein gemäßigtes Klima. Die Temperaturen ähneln unseren Werten im Frühling und sind ideal für ausgedehnte Wanderungen und erholsame Spaziergänge.

Dabei bestechen die Inseln mit üppiger Vegetation, kleinen Fjorden und imposanten Kratern. Entspannen können sich Wanderer auf São Miguel und Graciosa auch in vulkanischen Thermalquellen inmitten der Natur. Im Parque Terra Nostra nahe des beschaulichen Ortes Furnas auf São Miguel lädt ein Schwimmbecken mit konstant 38 Grad Celsius warmen Quellwasser zum wohligen Baden ein. An manchen Tagen bestimmt auch Nebel, meist in höheren Lagen ab 300 Metern, das Bild. Es kann ist dann feucht und kann dank orkanartiger Winde auch stürmisch werden. Das zeigt sich vor allem an der Brandung. Aber das Wetter ist nie einseitig, meist klart der Himmel bald wieder auf und Sonnenschein und Wärme entschädigen dann für die Zeit, an der sich das Wetter nicht von seiner besten Seite gezeigt hat.

Die Azoren in der Winterperiode zu besuchen ist ein besonderes Erlebnis, da die Bewohner gerade im Winter gerne Reisende empfangen. Bis vor wenigen Jahren sind im Winter nur sehr wenige Reisende zu den Azoren gekommen und viele Bewohner, gerade jüngere Leute, sind dann den Winter über zum Festland "geflohen". Heute hat sich das auch Dank des Tourismus deutlich geändert. Bar´s, Restaurants, die Lebensmittelgeschäfte und weitere wichtige Infrastruktur ist nun nicht mehr verschlossen und viele junge Leute bleiben auch den Winter über nun auf ihren Inseln.

Die Golfplätze auf Sao Miguel, Faial und Terceira sind natürlich geöffnet. Zwischen Sicheltannen, Baumfarnen und kleinen Seen lässt es sich auf den sanft welligen Fairways ganz entspannt spielen. Wer es rustikaler mag kann sich auch beim Bauerngolf vergnügen. Hier reicht schon ein Schläger und eine Wiese...., und Gummistiefel, falls es noch feucht ist.

Reiten auf den Azoren ist ein ganz besonderes Erlebnis. Gerade in der Winterperiode trifft man auf den Wegen oder Stränden nur selten Wanderer und kann dieses Erlebnis beinahe exklusiv erleben. Die Quinta da Terça verfügt über einen Reitstall mit reinrassigen und gekreuzten Lusitanopferden und eine Reithalle (Picadeiro) mit grossem offenen Kamin und Bar, errichtet im gleichen schönen alten portugiesischem Stil wie das Herrenhaus. Reiten kann man natürlich auch auf anderen Inseln, z.B. auf Pico oder auf Graciosa. Fragen Sie dazu Ihre Vermieter.
Wir haben unsere Ferienhausvermieter, die selber auf den Azoren leben, mal befragt wie sie denn den Winter empfinden:
Die Azoren sind auch im Winter eine Reise wert:

das Klima ist mild und die Inseln präsentieren sich im frühlingshaften Grün. Die Winter sind manchmal schon "ungemütlich" aber meist nicht lange. Es wechseln Sonne, Regen und Wind - manchmal in Minuten, und manchmal in Tagen. Mit Regenjacke und guten Schuhen kann man fast täglich eine schöne Wanderung machen und ist mit sich und der Natur garantiert alleine. Es gibt halt keine Schön-Wetter-Garantie, aber auch keine "Regenzeit", in der es täglich schüttet.

Die Infrastruktur ist gegeben. Es gibt Busse und Taxen , gute Restaurants und Bars. Die Fährverbindung Fajal - Pico - Sao Jorge geht regelmäßig. Nur wenige "stürmische" Tage, eher Stunden, wo sie mal ausfällt. Die Monate November, Dezember und Januar werden übereinstimmend als die schönsten und angenehmsten angesehen. Zwar benötigt man abends einen Pullover, aber kann dafür auch häufig die Sonne in kurzen Hosen und T-Shirt geniessen. Februar und März sind da schon rauher.

Die Hauptinsel Sao Miguel bietet sich für eine Reise im Winter am besten an, da hier die Infrastruktur am besten ausgebaut ist. Auch findet man hier viele beheizbare Unterkünfte. Denn darauf muß man unbedingt achten: ohne Heizmöglichkeit wird es an feuchten Tagen schnell sehr ungemütlich, da die Luftfeuchtigkeit konstant hoch ist.

Man muß nicht unbedingt nach Island fliegen um im Winter im Meer zu baden. Auf Graciosa lädt das altehrwürdige und frisch renovierte Thermalbad "Termas do Carapacho" auch im Winter zum baden ein. Es gibt auch ein neues Restaurant, in dem immer ein traditioneller Ofen geschürt wird.

Die Inseln Terceira, Pico und Faial bieten sich ebenfalls noch an, da es hier auch größere Orte gibt. Wer Ruhe sucht und die Natur in Ihren Elementen erleben möchte, der kann sich dann bis nach Flores oder Sao Jorge rauswagen. Allerdings sollte man ausreichend Zeit mitbringen, wenn es mal zu Flugverspätungen kommt.

Wir empfehlen für den Winter den Aufenthalt in einem Ferienhaus, denn nur so kommt man ganz in den Genuss eines erholsamen und beschaulichen Urlaubs auf den Azoren. Die Vermieter der hier vorgestellten Häuser legen alle Wert auf Komfort und Gemütlichkeit, dazu gehören je nach Haustyp auch die unterschiedlichen Heizungskonzepte. Bei Holzhäusern reicht bereits ein elektrischer Radiator aus um das ansonsten gut isolierte Haus ausreichend zu beheizen. In Steinhäusern wird gerne ein Kaminofen eingebaut, der mit Holz beheizt wird. Einig sind unsere Vermieter auch darin, daß es auch in der Winterperiode nicht jeden Tag nötig ist zu heizen.

Im Winter fliegt die TAP Air Portugal täglich zu den Azoren. In Lissabon wird umgestiegen. Die Hauptinsel Sao Miguel erricht man immer durchgängig ohne Zwischenübernachtung. Aber da der Flugplan im Winter doch recht ausgedünnt ist erreicht man die anderen Inseln oft nur mit Zwischenübernachtungen z.B. in Lissabon. Bis auf wenige Flugtage bekommt man einen Hin- und Rückflug nach Ponta Delgada bereits ab 435 Euro inklusive Tax, Kerosinzuschlag und Rail & Fly der dt.Bahn AG in der 2.Klasse.

Air Berlin fliegt im Winter jeden Montag nonstop ab/bis Nürnberg nach Ponta Delgada. Zubringerflüge von anderen deutschen Flughäfen werden angeboten. Der günstigste Tarif für einen Hin- und Rückflug z.B. ab/bis Nürnberg liegt bei 340 Euro inkl. Tax und Kerosinzuschlag.
Mietwagen sind natürlich auf allen Inseln erhältlich. Die Preise sind etwas günstiger als im Sommer. So bekommt man auf Sao Miguel das kleinste Fahrzeug bereits für 203 Euro die Woche inklusive aller Versicherungen und der zweite Fahrer ist auch im Preis enthalten.

In der Argonauta gibt es eine Zentralheizung, die an kalten Winterabenden für Gemütlichkeit in den Zimmern und Suiten sorgt.

"Vivenda Annelore" hat einen offenen Kamin mit trockenem Brennholz, leistungsfähige Elektroheizkörper, sowie ein mobiles Gas-Heizgerät.

Im Ferienhaus der Familie Lessmann gibt es einen Holzofen im Zimmer, Küche/Esszimmer, sowie einen Kaminofen im Wohnraum. Holz ist natürlich auch vorhanden.
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